Get Adobe Flash player

Login

YA Newsletter

*

(*) Pflichtfelder

Traditionsbruch zu Halloween: Der Kreuzkürbis

Kreuzkuerbis-1000

Manche von euch werden sich noch erinnern ... da war doch der Gedenktag der Reformation. Ein fast schon vergessener Feiertag auch in der Kirche selbst inzwischen, leider!

Martin Luther hat am Tag vor Allerheiligen 1517 an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg 95 Thesen zu Ablass und Buße angeschlagen haben. Damit leitete er die Reformation der Kirche ein.

Inzwischen hat sich ein  anderes Fest in den Vordergrund geschoben: Die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November gehört den Hexen, Geistern und Gruselmonstern.

Was bis vor wenigen Jahren noch ein typischer amerikanischer Brauch war, ist mittlerweile nach Europa rüber geschwappt: Halloween.

Sie sind nicht zu übersehen: Grinsende Kürbisfratzen, Skelette und Totenschädel, gruselige Masken, Vampire, Geister und Dämonen. Es ist die Zeit der Kürbisse, der Vampir-Partys und der bettelnden Gespenster an der Haustür.

Woher kommt das eigentlich? Der Ursprung von Halloween ist bei den keltischen Druiden zu finden, der Name hingegen kommt von "Allerheiligen" (1. November).

So hat Halloween hat seine Wurzeln in der religiösen Vorstellungswelt der Kelten. Der 1. November markierte dort den Winteranfang und den Beginn des neuen Jahres. Die Jahreszeit wurde als eine Art "Zwischenzeit" für Magie und Schutzrituale genutzt, mit großen Leuchtfeuern auf den Hügeln, um böse Geister zu vertreiben.

Das typische Symbol für Halloween ist sicherlich der Kürbis als Laterne. Es geht auf eine irische Sage von Jack, dem Schmied zurück. Er musste ruhelos mit einer Laterne in der Hand über die Erde wandern, weil ihn nach dem Tod weder der Himmel noch die Hölle einließen. So höhlte er sich eine Rübe aus und stellte ein Licht hinein und zog damit umher. Aus Mangel an Rüben mutierte die Laterne im Laufe der Zeit zur Kürbislaterne.

Was steckt hinter Halloween?  Das die Ursprünge von Halloween in dämonischen, menschenverachtenden Ritualen und okkulten Praktiken liegen, die nichts mit einer oberflächlichen Party zu tun haben, wissen leider viele nicht! Schon zu allen Zeiten versuchten Menschen, das Böse und Unheil abzuwenden - doch ohne Erfolg! Sie wussten von "finsteren Mächten", versuchten aber quasi den Teufel durch Beelzebub auszutreiben, was natürlich nicht funktionierte!

Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt“ (Joh 8,12)!

Deswegen haben wir eine Kürbislaterne mit einem Kreuz, statt einer Geisterfratze gemacht. Jesus ist am Kreuz, für alle unsere Irrwege gestorben – Das ist die Wahrheit, die böse Geister für den vertreibt, der das für sein Leben in Anspruch nimmt. Das Kreuz leuchtet uns den Weg zum Leben.

Manchmal muss man eben mit Traditionen brechen, wenn sie nichts taugen.